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Von der Strasse auf die Schiene
Verlagerungspolitik

Von der Strasse auf die Schiene

 

Die europäische Verkehrspolitik steht vor der Herausforderung, die kontinuierlich wachsenden Güterströme effizient und umweltverträglich zu steuern. Es gilt, die Mobilität zu erhalten und die Güterversorgung zu sichern, ohne dass Mensch und Umwelt übermässig durch den Verkehr belastet werden. Im sensiblen Alpenbereich kommt dieser Herausforderung besondere Dringlichkeit zu.

 

Die Verlagerungspolitik der Schweiz zeigt positive Ergebnisse: bereits heute werden zwei Drittel des alpenquerenden Güterverkehrs durch die Schweiz auf der Schiene abgewickelt. Seit dem Referenzjahr 2000 ist das Volumen des alpenquerenden Kombinierten Verkehrs um 68% gestiegen, während die Anzahl der Lkw um 14% gesunken ist. Die verkehrspolitisch angestrebte Reduzierung der Strassensendungen auf 650.000 Lkw-Sendungen pro Jahr kann jedoch erst nach der Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels erreicht werden.

 

2012 überquerten rund 1.209.000 Lkw die Schweizer Alpen auf der Strasse, während 905.000 Strassensendungen im Kombinierten Verkehr befördert wurden. Mit einem Transportvolumen im alpenquerenden Verkehr durch die Schweiz von rund 373.000 Strassensendungen ist Hupac ein wichtiger Akteur der Verkehrsverlagerung. In den kommenden Jahren will das Unternehmen seine starke Stellung unter Ausnützung der neuen Infrastrukturen weiter ausbauen und somit aktiv die schweizerische Verlagerungspolitik unter der Prämisse der Nachhaltigkeit unterstützen.